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Felix Ackermann

© Jan Zappner

Felix Ackermann studierte Kulturwissenschaften an der Europa-Universität Viadrina sowie Russian Studies an der London School of Economics.
Er wurde im Jahr 2008 mit einer Studie über "Stadtraum, Ethnizität und Erinnerung im westlichen Teil von Belarus" an der Viadrina promoviert. Für die Arbeit an der Promotion erlernte er die belarussische Sprache. An der Viadrina gründete er im Jahr 2001, gemeinsam mit deutschen und polnischen Kommilitonen, das Institut für angewandte Geschichte, das seither die öffentliche Aushandlung von Zeitgeschichte in transnationalen Kommunikationsprozessen untersucht. Von 2008 bis 2011 leitete er die Geschichtswerkstatt Europa, ein Förderprogramm der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" zur Analyse europäischer Erinnerungskulturen. Von 2011 bis 2016 lehrt er in Wilna als DAAD Visiting Assoc. Professor an der Europäischen Humanistischen Universität, einer belarussischen Hochschule im litauischen Exil. Seit 2016 erforscht er am Deutschen Historischen Institut Warschau die Geschichte des Strafvollzugs im geteilten Polen-Litauen.