ns-aufarbeitung.jpg

NS-Reichsadler mit entferntem Hakenkreuz am Hochbunker Boltestraße, Bochum-Werne (2010). Die Außenfassade wurde in den 1970er Jahren im Rahmen der „Aktion Schöneres Bochum“ bunt bemalt.

© artibeau/Klaus Kuliga

Auftragsforschung und NS-Aufarbeitung
Hg. von
Christian Mentel
Druckversion

Gaben in den 1990er Jahren insbesondere große Wirtschaftsunternehmen die Erforschung ihrer Vergangenheit in Auftrag, tun sich mittlerweile vor allem staatliche Stellen als Geld- und Auftraggeber hervor. Ausgehend von der durch Zeitgeschichte-online (ZOL) dokumentierten kontroversen Debatte um die vom Auswärtigen Amt beauftragte und im Jahr 2010 veröffentlichte Studie Das Amt und die Vergangenheit widmet ZOL mit „Zeithistorische Konjunkturen. Auftragsforschung und NS-Aufarbeitung in der Bundesrepublik“ nun den aufs Engste miteinander verwobenen Komplexen der historischen (Auftrags-)Forschung einerseits und der NS-Aufarbeitung von Institutionen andererseits einen eigenen Themenschwerpunkt.
 

Beiträge

Christian Mentel
Auftragsforschung und NS-Aufarbeitung in der Bundesrepublik
Christian Mentel, Niels Weise
Auszug aus der Studie
Christian Mentel
Eine Anmerkung zum Stand der Behördenforschung
Christian Mentel
Stand und Perspektiven der Forschung zur NS-Vergangenheit von Ministerien und Behörden
Christian Mentel
Die Frühgeschichte bundesdeutscher Institutionen
Christian Mentel
Die Podiumsdiskussion "Quo vadis, zeitgeschichtliche Auftragsforschung?" am 12. Januar 2012