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Soldaten auf Panzern im International Mine Action Center in Aleppo, Syrien, 2016

Soldaten im International Mine Action Center in Aleppo, Syrien, 2016. Teresa Koloma Beck forscht zu bewaffneten Konflikten der Gegenwart. Siehe dazu auch ihren Beitrag: Paris - Syrien auf Zeitgeschichte-online, 2015
Foto: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY 4.0.

Über das Zusammenspiel von struktureller Ausgrenzung und individuellen Handlungsweisen
Interview mit Teresa Koloma Beck, Professorin für Soziologie der Globalisierung an der Universität der Bundeswehr München
von
Teresa Koloma Beck
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ZOL: Sie sind derzeit Professorin für Soziologie der Globalisierung an der Universität der Bundeswehr München. Zuvor leiteten Sie am Centre Marc Bloch die deutsch-französische Nachwuchsgruppe „Urbane Gewalträume | Violences et espaces“. Was haben Sie „richtig gemacht“ in Ihrer Berufsbiographie?

 

ZOL: Sie sprachen von Vorbildern und Mentor*innen, agieren Sie mittlerweile selbst als Mentorin?

 

ZOL: Das klingt nach einer Erfolgsgeschichte. Hatten Sie bezüglich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch Konflikte oder Momente des Zweifelns?

 

ZOL: Dass Beruf und Familie sich nicht widersprechen, haben Sie in der DDR gelernt und beobachten es ähnlich in Frankreich. Ist die Vorstellung der Unvereinbarkeit ein Phänomen des westdeutschen Wissenschaftsbetriebs?

 

ZOL: Sie haben auch außerhalb der akademischen Welt gearbeitet, in einer Unternehmensberatung. Sehen Sie dort Karrierewege für Geisteswissenschaftlerinnen? Und spielen Chancengleichheit und Geschlechterrollen dort eine andere Rolle?

 

ZOL: Chancenungleichheit muss also intersektional gesehen und angegangen werden?

 

ZOL: Das Feld der Gewaltgeschichte, in dem Sie forschen, ist von Männern dominiert, zumindest auf der Ebene der Akteur*innen. Stimmen die Vorurteile, oder wie positionieren sich die Geschlechter tatsächlich in der Gewaltgeschichte?

 

ZOL: Warum haben Sie ausgerechnet dieses Forschungsfeld gewählt? Wie ist es für Sie, unter mehrheitlich männlichen Kollegen zu arbeiten?

 

ZOL: Zurück zur strukturellen Chancenungleichheit. Haben Sie auf Ihrem Weg die „Gläserne Decke“ gespürt, an der Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Sexualität, ihres Migrationshintergrunds, ihrer Hautfarbe etc. scheitern? Und haben Sie Ideen, wie man dem „Auf-der-Strecke-bleiben“ dieser Gruppen im Wissenschaftsbetrieb entgegenwirken kann?

 

ZOL: Neue Strukturen sind also das Kernelement einer möglichen Veränderung. Wovon haben Sie innerhalb Ihrer Laufbahn profitiert?

 

ZOL: ... Ein schönes Fazit?

 

 

Das Interview wurde am Donnerstag 31. Januar 2019 von Sophie Genske und Rebecca Wegmann am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin geführt.