jan-philipp_reemtsma.png

Jan Philipp Reemtsma am 27. Februar 2014 im Senatssaal der Humboldt-Universität Berlin
© Zentrum für Zeithistorische Forschung
/HU Berlin
 

Was ist eigentlich „Gewaltforschung“?
Einige systematische Bemerkungen
von
Jan Philipp Reemtsma
Druckversion

Vom 27. Februar bis zum 1. März 2014 fand in der Humboldt-Universität zu Berlin die Abschlusstagung des internationalen Forschungsnetzwerkes "Physical Violence and State Legitimacy in Late Socialism" statt.
Das Forschungsnetzwerk wurde von der Leibniz-Gemeinschaft initiiert und hatte seinen Sitz am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam. Die verschiedenen Themenbereiche wurden allerdings in Kooperation mit dem Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg und der Europäischen Universität Florenz erforscht. Die unterschiedlichen Projekte des Netzwerkes lassen sich unter der Frage nach dem Verhältnis von physischer Gewalt und staatlicher Legitimation nach dem Ende der Stalinära subsumieren. Dazu gehören Fragen danach inwieweit die politischen Eliten in den staatssozialistischen Ländern Gewalt kontrollierten, inwiefern physische Gewalt aus dem politischen Handeln verschwand, wie sich politische Legitimierungsstrategien nach 1956 veränderten und wie sich der Umgang mit physischer Gewalt im Privaten gestaltete?


 

Die Konferenz wurde am 27. Februar 2014 mit einem Vortrag von Jan Philipp Reemtsma zum Thema: Was ist eigentlich "Gewaltforschung"? Einige systematische Bemerkungen - im Senatssaal der Humboldt-Universität eröffnet.