Tafel zur Geschichte der Sklaverei
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Kreuz und quer, "Freedom and Slavery in the Making of a New Nation" exhibit panel at the President's House Site in Philadelphia, Pennsylvania, USA, 24.06.2022. Quelle: Wikimedia Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication.

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Kreuz und quer, "Freedom and Slavery in the Making of a New Nation" exhibit panel at the President's House Site in Philadelphia, Pennsylvania, USA, 24.06.2022. Quelle: Wikimedia Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication.

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Kreuz und quer, "Freedom and Slavery in the Making of a New Nation" exhibit panel at the President's House Site in Philadelphia, Pennsylvania, USA, 24.06.2022. Quelle: Wikimedia Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication.

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Kreuz und quer, "Freedom and Slavery in the Making of a New Nation" exhibit panel at the President's House Site in Philadelphia, Pennsylvania, USA, 24.06.2022. Quelle: Wikimedia Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication.

Mythos 1776

Das US-amerikanische Versprechen und das „Whitewashing“ der Geschichte

Spaziert man im Zentrum Philadelphias durch den „Independence National Historical Park“ an der „Independence Hall“ vorbei, stößt man nur einen Block weiter nördlich auf das „President’s House“. In der „Independence Hall“ erklärten Delegierte der 13 nordamerikanischen Kolonien am 4. Juli 1776 ihre Unabhängigkeit von Großbritannien. Dies gilt als Geburt der Vereinigten Staaten von Amerika. Vom „President’s House“ sieht man heute nur noch die wiederaufgebauten Grundmauern. Hier lebten von November 1790 bis Mai 1800 die ersten Präsidenten der neu gegründeten Republik, zunächst George Washington und dann John Adams. Philadelphia war in dieser Zeit die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Wenn George Washington von seiner Plantage Mount Vernon in Virginia nach Philadelphia kam, um seinen Amtsgeschäften nachzugehen, sorgten über zwanzig Bedienstete im „President’s House“ dafür, dass es ihm und seiner Ehefrau Martha an nichts fehlte. Insgesamt neun dieser Bediensteten waren Sklavinnen und Sklaven. Der historische Erinnerungsort „The President’s House“ ist geschaffen worden, um ihre Geschichte zu erzählen.

Als Ensemble stehen „President’s House“ und „Independence Hall“ für die bis heute virulente Widersprüchlichkeit der USA, ihrer Demokratie und ihrer Geschichte: Eine politische Ordnung, die in der individuellen Freiheit aller Menschen zu gründen versprach, ging mit der Anerkennung der Sklaverei und der fortdauernden Versklavung von fast einer halben Million Menschen einher. Mehr noch: Zahlreiche der sogenannten Gründerväter waren selbst Sklavenhalter, die berühmtesten unter ihnen Thomas Jefferson, der Verfasser der Unabhängigkeitserklärung, und George Washington, der Kommandant der Kontinentalarmee, Held des Revolutionskrieges und erste Präsident der Republik. Das „President’s House“ fräst diese Widersprüche in das Zentrum der US-amerikanischen Erinnerungskultur ein. Kein Wunder also, dass es ein Hauptort der Auseinandersetzungen ist, die anlässlich des 250. Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 2026 um die US-amerikanische Geschichte toben. In unmittelbarer Nachbarschaft der „Independence Hall“ gelegen, ist das „President’s House“ der Stachel im Fleisch eines selbstzufriedenen, weißgewaschenen Geschichtsbildes, in dem „1776“ ein Mythos ist, der die Komplexität der historischen Realität verschleiert.

Im Folgenden werde ich zunächst das US-amerikanische Versprechen rekapitulieren, das am 4. Juli 1776 in der „Independence Hall“ formuliert wurde. Danach werde ich zum „President’s House“ zurückkehren, um die Widersprüchlichkeit dieses Versprechens deutlicher herauszuarbeiten. Abschließend schauen wir auf die US-amerikanischen Kämpfe um die öffentliche Deutung der Geschichte, die sich zum „Semiquincentennial“ zuspitzen.[1]

 

Das US-amerikanische Versprechen

Auch wenn es in US-amerikanischen historischen Erzählungen oft so erscheint, haben die USA Freiheit als politisches Prinzip nicht allein erfunden. Jüngst hat Sarah M. Pearsall unterstrichen, wie sehr ein Freiheitsdenken schon in den Jahren vor 1776 in verschiedensten Teilen des British Empire und der Welt kursierte – von Kalkutta über Edinburgh bis in die Karibik und darüber hinaus.[2] Die britischen Kolonien in Nordamerika waren Teil dieses weltumspannenden Drängens auf politische Veränderung. Entsprechend groß war das globale Echo, als sich eine Revolution in Nordamerika anbahnte. Spätestens mit Thomas Paines Pamphlet „Common Sense“ aus dem Januar 1776 schien die konkrete Möglichkeit auf, dass das aufklärerische Freiheitsdenken in den nordamerikanischen Kolonien tatsächlich in eine neue politische Ordnung umgesetzt und damit, so Paine, die Geschichte der Menschheit neu beginnen würde.[3]

Als Vertreter der nordamerikanischen Kolonien ein halbes Jahr nach dem Erscheinen von „Common Sense“ ihre Unabhängigkeit von Großbritannien erklärten, verkündeten sie das US-amerikanische Versprechen an die Welt: nämlich das global pulsierende Freiheitsbegehren in einer politischen Ordnung zu manifestieren, die das Recht aller Menschen auf „Leben, Freiheit und das Streben nach Glück“ zu ihrem Grundstein machte und dieses Recht als selbstevident, gottgegeben und unabdingbar erklärte. Eine Regierung, so heißt es in der Unabhängigkeitserklärung weiter, brauche die Zustimmung der Regierten, die sich nur selbst eine Regierung geben könnten.[4] Die Rechte der Bürger zu sichern, sei die Aufgabe von Regierungen. Ein despotischer Regent hingegen müsse gestürzt werden. Untertanen waren so zu Bürgern geworden. Wie ein Lauffeuer verbreiteten sich der Text der Unabhängigkeitserklärung und das US-amerikanische Versprechen auch jenseits des Atlantischen Ozeans.[5]

Es gehörte zum rhetorischen Repertoire der nordamerikanischen Revolutionäre, die englische Politik gegenüber den Kolonien als „Versklavung“ zu beklagen und so ihre Forderung nach dem Ende der Herrschaft George III. zu begründen. Dass viele Revolutionäre selbst und tatsächlich Menschen versklavten, schien sie dabei kaum zu irritieren.[6] Offensichtlich bedurfte es für sie keiner weiteren Erklärung dafür, dass sich das US-amerikanische Versprechen nur an weiße Männer mit einem gewissen Besitz richtete. Diese Sicht auf die Dinge blieb auch weitestgehend unbeeindruckt davon, dass Schwarze Menschen vor allem in Neu England schon Jahre vor der Unabhängigkeitserklärung offizielle Petitionen gegen ihre Versklavung formuliert hatten.[7] Auch ermahnte Abigail Adams ihren Mann John bereits im März 1776, die Rechte der Frauen nicht zu vergessen. Er solle den „natürlichen“ männlichen Drang zur Tyrannei bedenken, wenn er im Kontinentalkongress mit über fünfzig anderen weißen Männern über die Unabhängigkeit der Kolonien und über die Gestalt einer neuen politischen Ordnung debattiere. John Adams’ Antwort legt nahe, dass das „We the People“, das die Gründerväter über ein Jahrzehnt später an den Anfang der US-amerikanischen Verfassung stellen sollten, ein exklusives „Wir“ war: Nicht nur belächelte er die Forderung seiner Gattin nach weiblicher politischer Teilhabe, auch nahm er Kinder, Lehrjungen, Schwarze und Indigene Menschen ausdrücklich von, wie Adams schreibt, „our Struggle“ aus.[8] In den Jahren und Jahrzehnten nach 1776/1789 waren es weibliche und Schwarze Intellektuelle, Aktivist:innen und Politiker:innen wie die Seneca Falls Convention, Phillis Wheatley, David Walker oder Frederick Douglass, die sich dezidiert auf die Unabhängigkeitserklärung beriefen und dabei die Heuchelei des 4. Juli beklagten. Sie erst waren es, die Freiheit zu dem universellen Recht machten, das die Unabhängigkeitserklärung als solches lediglich zu etablieren behauptet hatte.[9]

 

Das „President’s House“

Bevor die US-Regierung im Jahr 1800 in das eigens neu erbaute Washington, D.C., umzog, war erst New York, dann Philadelphia die Hauptstadt der Union. Die beiden ersten Präsidenten George Washington und John Adams wohnten dort von 1790 bis 1800 in der Market Street im „President’s House“. Dies war eigentlich die Residenz des wohlhabenden Finanziers Robert Morris gewesen, der unter anderem durch Sklavenhandel zu Reichtum gekommen war und schon in den 1780er Jahren regelmäßig George Washington beherbergt hatte.[10] Bevor Washington als Präsident in das ohnehin großzügige Gebäude einzog, ließ er es zusätzlich erweitern. Schließlich sollten dort und in angrenzenden Behausungen auch die Sklavinnen und Sklaven unterkommen, die ihm und seiner Gattin zu Diensten waren, wenn er sich in Philadelphia aufhielt. Dies waren der Koch Hercules Posey, sein Sohn Richmond, George Washingtons Leibsklave Christopher Sheels, Martha Washingtons Leibsklavin Ona Judge, ihr Halbbruder Austin, der in den Stallungen mit den anderen Stallknechten namens Gilles und Paris lebte und nach seinem Tod 1795 durch Joe Richardson ersetzt wurde, und das Kindermädchen Moll.[11]

Nun ist hinlänglich bekannt, dass acht der ersten zehn US-Präsidenten sowie 41 der 56 Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung Sklavenhalter waren. Ebenso bekannt ist, dass George Washington seit 1754 in Virginia die Plantage Mount Vernon betrieb und er dort gemeinsam mit seiner Gattin Martha bisweilen mehr als 300 Menschen versklavte.[12] Doch das „President’s House“ bringt die Widersprüchlichkeit der USA und ihres Freiheitsversprechens noch einmal auf ganz besondere, persönliche und zugleich politische Weise zum Ausdruck. Nicht nur, dass das „President’s House“ direkt neben der „Independence Hall“ liegt, dem wohl wichtigsten US-amerikanischen Erinnerungsort; darüber hinaus war Pennsylvania im Jahr 1780 die erste ehemalige Kolonie, die ein Gesetz zur Abschaffung der Sklaverei verabschiedete.

Wie es danach auch in anderen Staaten üblich sein sollte, beendete der „Gradual Abolition Act“ die Sklaverei jedoch nicht auf einen Schlag, sondern eben nur graduell. Beispielsweise erlaubte es das Gesetz Reisenden, versklavte Menschen vorübergehend von außerhalb des Staates und insbesondere von südlich der Mason-Dixon-Line mit nach Pennsylvania zu bringen. Hielten sich versklavte Menschen allerdings über einen Zeitraum von sechs Monaten ununterbrochen in Pennsylvania auf, so erwarben sie ein Recht auf Freiheit.[13] George Washington entwickelte ein System, die Sklavinnen und Sklaven aus dem „President’s House“ vor Ablauf der gesetzlich geregelten Frist kurz über die Staatsgrenze zu bringen, damit ihr Aufenthalt in Pennsylvania nicht „ununterbrochen“ war. Er nutzte das rechtliche Schlupfloch also zu seinem Vorteil und täuschte bewusst sowohl die Versklavten als auch die Öffentlichkeit, wie wir aus einem Brief wissen, den er am 12. April 1791 an seinen Sekretär schrieb.[14]

Das bedrohliche Szenario, dauerhaft in Virginia bleiben zu müssen und niemals mehr eine Chance auf Freiheit zu haben, veranlasste Hercules Posey und Ona Judge zur Flucht. Posey erfuhr im Februar 1797, dass er in Mount Vernon in Viriginia bleiben sollte und entkam zunächst nach Philadelphia und dann nach New York. Ähnlich war Ona Judge im Mai 1796 mittgeteilt worden, dass sie fortan Martha Washingtons Enkelin Elizabeth Custis in Virginia gehören sollte. „I knew that if I went back to Virginia, I should never get my liberty“, berichtete Judge später. Die freie Schwarze Community in Philadelphia versteckte sie, so dass die Washingtons ihrer nicht mehr habhaft werden konnten, obgleich sie Anzeigen in Zeitungen schalteten und eine Belohnung auf sie aussetzten. Später setzte Judge ihre Flucht nach New Hampshire fort, und die Washingtons versuchten abermals, sie von dort durch Überzeugung und mit Gewalt zurückzubekommen. In New Hampshire erzählte Judge Mitte der 1840er Jahre zwei abolitionistischen Zeitungen, dem „Granite Freeman“ und dem „Liberator“, ihre Geschichte und machte diese so zu einem Teil des abolitionistischen Kampfes gegen die Sklaverei.[15] Gleichwohl sollte es noch mehr als eineinhalb Jahrhunderte dauern, bis das irritierende Verhältnis von Freiheit und Versklavung in Form des „President’s House“, wo Ona Judge ca. sechs Jahre ihres Lebens hatte verbringen müssen, in das Zentrum der umkämpften US-amerikanischen Erinnerungskultur vordringen sollte.

 

Kampf um Geschichte

Wer die Geschichte der USA und ihres Versprechens verstehen will, muss Widersprüche aushalten können und sogar aufzeigen wollen. Die Widersprüche des US-amerikanischen Freiheitsversprechens wollte eine Gruppe von Historiker:innen, Politiker:innen und Aktivist:innen im Zentrum der traditionell eher heroisch und selbstzufrieden daherkommenden nationalen Erinnerungskultur verankern. Über zehn Jahre dauerte es, bis das „President’s House“ am 15. Dezember 2010 als Teil des „Independence National Historical Park“ eröffnet wurde. Die neue Gedenkstätte verkomplizierte die öffentliche Erzählung des weiß dominierten US-amerikanischen Freiheitsmythos durch die Geschichten der dort versklavten Menschen.[16]

Schon kurz vor dem Ende seiner ersten Amtszeit im September 2020 machte US-Präsident Donald Trump mit der Einberufung der 1776-Commission deutlich, dass seiner Vorstellung von nationaler Erinnerung und Einheit jedoch nur eine weißgewaschene Geschichte dienlich ist, die die sogenannten Gründerväter bedingungslos verehrte.[17] Die Komplexität von Geschichte und der US-amerikanischen Freiheitsgeschichte im Besonderen war und ist seine Sache nicht. Die 1776-Commision richtete sich ausdrücklich gegen das kurz zuvor veröffentlichte 1619-Projekt des New York Times-Magazins, das die Anerkennung der fundamentalen Bedeutung der Sklaverei für die US-amerikanische Geschichte einforderte und damit ein großes öffentliches Echo auslöste.[18]

Die geschichtspolitische Offensive der zweiten Trump-Regierung ist breiter angelegt. Nicht zuletzt angesichts der bevorstehenden Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung begann sie unmittelbar nach Trumps Amtsantritt. Die vom Präsidenten erlassene „Executive Order to Restore Truth and Sanity to American History“ vom 27. März 2025 verordnet eine unkritische US-amerikanische Erinnerungskultur im Sinne des nationalen Gründungs- und Freiheitsmythos.[19] Der Mythos, so lässt sich bei Roland Barthes nachlesen, macht Geschichte zu etwas Unhinterfragbarem. Er erspart uns Ambivalenzen und Paradoxien, indem er sie hinter einer monolithischen positiven, emotionsgeladenen Version der Vergangenheit verbirgt und diese als historische Wahrheit deklariert.[20] Trumps Executive Order verlangt von den nationalen Museen und Erinnerungsstätten, an einer solchen mythischen Freiheitserzählung mitzuwirken, Ausstellungen entsprechend umzugestalten oder abzubauen.

Anfang des Jahres 2026 hat der „National Park Service“ die Schautafeln im „President’s House“ zu Hercules Posey und seinem Sohn Richmond, Christopher Sheels, Ona Judge, Austin, Gilles, Paris, Joe Richardson und Moll entfernt, die erzählen, wie diese von George und Martha Washington versklavt und zwischen Philadelphia und Mount Vernon hin- und hergeschickt wurden. Doch dem „Whitewashing“ der US-amerikanischen Freiheitsgeschichte durch die Bundesregierung stellen sich kritische Historiker:innen, Aktivist:innen, Politiker:innen und auch Richter:innen wie Cynthia M. Rufe vom „Federal District Court for the Eastern District of Pennsylvania“ in den Weg. Rufe fühlte sich angesichts der Trumpschen Geschichtspolitik in George Orwells dystopischen Roman „1984“ versetzt. Am 13. Februar 2026 untersagte sie der Bundesregierung, die Geschichte nach ihrem Gutdünken zu gestalten und verlangte, die Ausstellung wieder zu installieren. Mittlerweile ist auch dieses Urteil wieder kassiert.[21] Die geschichtspolitischen Kämpfe um 1776 und das US-amerikanische Versprechen, um den Mythos, die Komplexität und die Widersprüche der Geschichte gehen weiter.

 


[1] Semiquincentennial ist die Bezeichnung des 250-jährigen Jubiläums der Unabhängigkeitserklärung der USA.

[2] Sarah M. S. Pearsall, Freedom Round the Globe. How the World Made the American Revolution. New York 2026.

[3] Thomas Paine, Common Sense. Philadelphia 1776; Jürgen Martschukat, „Freiwilligkeit und politische Macht bei Thomas Paine im Zeitalter der Atlantischen Revolutionen“, in: Philipp Schink u. Philipp Lorig (Hg.), Freiwilligkeit. Eine Spurensuche in Geschichte und Gegenwart. Bielefeld 2026, 81-87; Thomas Richards Jr., „Making the American Revolution Revolutionary Again“, in: H-Soz-Kult: Forum: 1776 - Umkämpfte Geschichte, 19. Juni 2026, https://www.hsozkult.de/debate/id/fddebate-162921.

[4] Douglas Bradburn, The Citizenship Revolution. Politics and the Creation of the American Union, 1774-1804. Charlottesville, VA 2009.

[5] David Armitage, The Declaration of Independence: A Global History. Cambridge, MA 2007.

[6] David C. Hendrickson, „Roundtable on David Armitage, The Declaration of Independence: A Global History“, in: RSA Journal 20 (2009), 87.

[7] Norbert Finzsch, „Das Paradoxon der Freiheit: Afroamerikanische Perspektiven auf die Amerikanische Revolution“, in: H-Soz-Kult: Forum: 1776 - Umkämpfte Geschichte, https://www.hsozkult.de/debate/id/fddebate/162826, 6. Juli 2026.

[8] Charlotte A. Lerg, „Frauen in der Amerikanischen Revolution,“ in: H-Soz-Kult: Forum: 1776 - Umkämpfte Geschichte, https://www.hsozkult.de/debate/id/fddebate/163110, 9. Juli 2026.

[9] Hannah Spahn, Black Reason, White Feeling: The Jeffersonian Enlightenment in the African American Tradition, Charlottesville, VA 2024.

[10] Michael Coard, „The ‘Black’ Eye on George Washinton’s ‘White’ House”, in: Pennsylvania Magazine of History and Biography 129,4 (2005), 462; Edward Lawler, „The President’s House in Philadelphia: The Rediscovery of a Lost Landmark“, in: Pennsylvania Magazine of History and Biography 126,1 (2002), 22-23.

[11] Lawler, „The President’s House in Philadelphia“, 23, 47.

[12] Dennis J. Pogue, „Interpreting the Dimensions of Daily Life for the Slaves Living at the President’s House and at Mount Vernon“, in: Pennsylvania Magazine of History and Biography 129,4 (2005), 436.

[13] „An Act for the Gradual Abolition of Slavery - March 1, 1780“, in: Pennsylvania Historical & Museum Commission, https://www.phmc.state.pa.us/portal/communities/documents/1776-1865/abolition-slavery.html.

[14] Coard, „The ‘Black’ Eye on George Washinton’s ‘White’ House”, 468.

[15] „Washington’s Runaway Slave“ und „1846 interview with Ona Judge Staines“, in: The President’s House in Philadelphia; Jessie MacLeod, „Ona Judge“, in: Digital Encyclopedia of George Washington’s Mount Vernon.

[16] Coard, „The ‘Black’ Eye on George Washinton’s ‘White’ House", 470; Roger C. Aden, Upon the Ruins of Liberty: Slavery, the President’s House at Independence National Park, and Public Memory. Philadelphia, PA 2015; Seth C. Bruggeman, „The President’s House: Freedom and Slavery in the Making of a New Nation“, in: Journal of American History 100, 1 (2013), 155-158.

[17] The President’s Advisory 1776 Commission, The 1776 Report, https://trumpwhitehouse.archives.gov/briefings-statements/1776-commission-takes-historic-scholarly-step-restore-understanding-greatness-american-founding/.  

[18] Nikole Hannah-Jones (Hg.), The 1619-Project, in: New York Times Magazine, https://www.nytimes.com/interactive/2019/08/14/magazine/1619-america-slavery.html; Nina Mackert, „1619 und 1776: Kampf um Geschichte in den USA der Gegenwart“, in: H-Soz-Kult: Forum: 1776 - Umkämpfte Geschichte, 22.06.2026, https://www.hsozkult.de/debate/id/fddebate-162956.

[19] Donald J. Trump, Executive Order 14253: Restoring Truth and Sanity to American History, 27. März 2025, https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/2025/03/restoring-truth-and-sanity-to-american-history/.

[20] Roland Barthes, Mythen des Alltags. Berlin 2010, dort vor allem: „Der Mythos heute (1956)”, 251-316.

[21] Malcolm Ferguson, “Judge Quotes George Orwell’s 1984 in Order to Restore Slavery Exhibits”, The New Republic 16. Februar 2026, https://newrepublic.com/post/206625/judge-orders-trump-admin-restore-slavery-exhibits-presidents-house-nps; Zach Montague, „Philadelphia Can’t Force Mention of Slavery at Historic Home, Court Rules“, in: New York Times 18. Juni 2026, https://www.nytimes.com/2026/06/18/us/politics/washington-house-slavery-appeals.html.

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Zitation

Jürgen Martschukat, Mythos 1776. Das US-amerikanische Versprechen und das „Whitewashing“ der Geschichte, in: zeitgeschichte|online, , URL: https://zeitgeschichte-online.de/themen/mythos-1776