Frieder Günther ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin im Projekt zur Aufarbeitung der frühen Nachkriegsgeschichte des Bundesinnenministeriums und des Innenministeriums der DDR. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Rechts- und Verfassungsgeschichte, der politischen Ideengeschichte und der Wissenschaftsgeschichte. Er veröffentlichte u.a. Studien zur Entwicklung der bundesdeutschen Staatsrechtslehre, zur Auswärtigen Repräsentation der Bundesrepublik und war Herausgeber zweier Editionsbände zu Theodor Heuss. Im Jahr 2008 war er Gastwissenschaftler an der University of North Carolina at Chapel Hill und 2014 am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Außerdem lehrte und forschte er 2012 bis 2014 an der University of California, Davis. Zudem wurde sein Buch „Denken vom Staat her“ über die bundesdeutsche Staatsrechtslehre von der „Neuen Juristischen Wochenschrift“ als eines der fünf Bücher des Jahres 2004 ausgezeichnet.