Tanja Penter ist seit 2013 Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg. Sie wurde 1999 an der Universität Köln mit einer Arbeit zur Russischen Revolution von 1917 promoviert. Im Jahr 2008 verteidigte sie an der Ruhr-Universität Bochum ihre Habilitationsschrift zu den Arbeits- und Alltagserfahrungen der Bevölkerung im ukrainischen Donezkbecken unter stalinistischer und nationalsozialistischer Herrschaft. Die Arbeit "Kohle für Stalin und Hitler. Leben und Arbeiten im Donbass 1929-1953" wurde mit dem René-Kuczynski- Preis ausgezeichnet. Von 2007 bis 2010 war sie Geschäftsführerin am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Ruhr-Universität Bochum im internationalen Forschungsprojekt, das die Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern insbesondere in Osteuropa untersuchte.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der russischen, ukrainischen und sowjetischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.