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Titelblatt einer frühen Ausgabe von „Arzt und Christ“. Foto: Felix Sommer.

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„…gibt es im deutschsprachigen Raum nicht“

Über ein Narrativ von der Inexistenz medizinethischer Zeitschriften

Anfänge können von Narrativen oder Mythen umgeben sein. Mythen grenzen „den Horizont des Möglichen“ ein, drängen „alternative Optionen“ zur Seite; es gelingt ihnen, „Geschichte auszublenden“.[1] Scheinbar Festes kann sich „verflüchtigen“.[2] Auch rund um die Gründung der Zeitschrift Ethik in der Medizin im Jahr 1989 als Publikationsorgan der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) lässt sich ein gewisser Mythos konturieren.

 

Fachzeitschrift als Institutionalisierungsmerkmal

Drei Jahre zuvor, im Jahr 1986, war die AEM ins Leben gerufen worden – u.a. bestärkt durch die Bioethik-Entwicklung in den USA,[3] ein wichtiger Schritt im Prozess der Institutionalisierung von Ethik in der Medizin in der Bundesrepublik Deutschland. Solche Institutionalisierungsprozesse von Fachgebieten innerhalb des Wissenschaftssystems zeichnen sich meist durch mehrere Komponenten aus, die eine Art Muster bilden. Zu wichtigen Dimensionen gehört neben wissenschaftlichen Gesellschaften oder Vereinigungen auch das Publikationswesen. So liegt die Gründung von Fachzeitschriften bisweilen vor der Einrichtung von Lehrstühlen an Universitäten.[4]

Innerhalb der AEM bemühte man sich früh, auch eine Zeitschrift als Teil bzw. als Organ der Akademie vorweisen zu können. Eine Tagung in der Evangelischen Akademie Loccum im Dezember 1985 kann hier nicht nur als ein Ausgangspunkt für die Gründung der AEM und „für weitere medizinethische Aktivitäten in Deutschland“, sondern auch als Weichenstellung für die Zeitschrift Ethik in der Medizin angesehen werden. In Loccum traf sich ein Personenkreis, aus dem ein Jahr später acht der 17 Erstunterzeichner*innen der Gründungsurkunde der AEM stammten.[5] In der Einladung zu der Loccumer Tagung hieß es u.a., ein „Forum für den notwendigen Diskurs – z.B. in Gestalt einer Zeitschrift für medizinische Ethik – gibt es im deutschsprachigen Raum nicht“.[6] Eine medizinethische Zeitschrift schien also notwendig. Die Aussage, die unkommentiert 2006 wiederholt wurde,[7] verkennt jedoch die Tatsache, dass es längt eine entsprechende Zeitschrift im deutschsprachigen Raum gegeben hat.

 

Die Zeitschrift für medizinische Ethik aus dem Jahr 1955 als Vorreiterin für medizinethische Diskurse

Eine Vorreiterin auf publizistischem Gebiet nämlich ist die Zeitschrift für medizinische Ethik, die ziemlich genau 30 Jahre vor der Behauptung, es gäbe eine medizinethische Zeitschrift nicht, als Arzt und Christ 1955 erstmals erschien und bereits seit 1980 den Untertitel „Vierteljahresschrift für medizinisch-ethische Grundsatzfragen“ führte.[8] Umbenannt 1993, zielt die Zeitschrift für medizinische Ethik heute darauf ab, „die Grundfragen und die aktuellen Entwicklungen der medizinischen Ethik interdisziplinär zu erörtern und in die immer komplexer werdende medizinisch-ethische Diskussion in besonderer Weise auch den Beitrag der christlichen Ethik und die anthropologischen Grundeinsichten der abendländischen Tradition einzubringen“.[9] Ethik in der Medizin wiederum widmet sich laut Selbstcharakterisierung „der interdisziplinären wissenschaftlichen Erforschung und Vermittlung von Ethik in der Medizin in allen Anwendungsbereichen“.[10]

Die katholisch geprägte Zeitschrift Arzt und Christ bot ein „beachtliche[s] Diskussionsniveau der medizin-ethischen Probleme in den deutschsprachigen Ländern“, was Helmut Piechowiak, von 1986 bis 1988 Mitglied des Gründungsvorstands der AEM, und Hans Georg von Manz schon 1980 in einem Artikel – in der Zeitschrift selbst – anmerken ließ, es sei erstrebenswert, „wenn Arzt und Christ in der Zukunft das in beiden christlichen Kirchen festzustellende Interesse an der Beschäftigung mit den ethischen Fragen der Medizin repräsentieren würde“. Die beiden Autoren konstatierten zudem, dass sich Arzt und Christ bereits „[l]ange bevor […] die meisten englischsprachigen Zeitschriften erschienen“ im deutschsprachigen Raum intensiv mit Fragen der Ethik auseinandersetzte.[11] Dies belegt nicht nur ein Blick in ein beliebiges Inhaltsverzeichnis der Zeitschrift (1973 z.B. beschäftigten sich Beiträge mit Problemen des Fortschritts für die Medizin oder gingen der Frage nach, ob die Medizin eine neue Ethik brauche). Auch eine systematische Untersuchung der Themenfelder zeigt, wie die Medizinethik über die Jahrzehnte hinweg ihren Platz in Arzt und Christ erhielt und beibehielt.[12] Bei ihrer Umbenennung, durch die man der inzwischen breiter und interdisziplinärer gewordenen medizinethischen Debatte Rechnung tragen wollte, hatte die Zeitschrift für medizinische Ethik also bereits eine lange Geschichte als ein die medizinethische Debatte belebendes und begleitendes Medium.[13] Von einer Leerstelle kann objektiv nicht die Rede sein, obgleich sie von der evangelischen Seite offenbar als solche empfunden wurde.

Dass mit Wolfgang Müller-Hartburg (1923-2001) ein exponierter katholischer Vertreter von Arzt und Christ in die Gründung der AEM einbezogen war, lässt die Aussage von der Nichtexistenz medizinethischer Zeitschriften noch kurioser erscheinen. Mit Müller-Hartburg und Arzt und Christ gab es vor Gründung von Ethik in der Medizin sogar Verhandlungen über eine Kooperation oder die Verschmelzung zu einer gemeinsamen Zeitschrift.[14]

 

Geschichten – und Geschichte

Es zeigt sich hier eine Problematik, die erst in jüngster Zeit angegangen wurde: Während die medizinethische Entwicklung in den USA bereits ausführlich von den Geschichtswissenschaften nachgezeichnet wurde, existieren relativ wenige Publikationen, die entsprechende Entwicklungen und Debatten in der BRD nach 1945 in den Blick nehmen. Ältere Publikationen stammen meist von beteiligten Akteur*innen selbst und bieten zwar einen Einblick in das medizinethische Diskussions- und Institutionalisierungsgeschehen ab den 1970er-Jahren, basieren aber weitgehend auf persönlichen Erinnerungen (so auch bezogen auf die AEM und ihre Zeitschrift). Eigengeschichtsschreibung durch Beteiligte ist mit dem Risiko verbunden, dass Geschichten, auch wenn sie sich als widersprüchlich oder inkonsistent herausstellen, nicht korrigiert werden, insbesondere dann, wenn sie eine Pionierrolle oder eine Einzigartigkeit unterstreichen (sollen), obwohl eigentlich dafür gesorgt werden sollte, dass die eigene Darstellung „nicht den anderen ihre Geschichte raubt“.[15] Darstellungen von Zeitzeug*innen „als Quelle dafür zu betrachten, wie etwas gewesen ist“, kann also unsicher sein.[16]

Für unseren konkreten Fall gilt: Ab den späten 1990er-Jahren wurde zwar anerkannt, dass Ethik in der Medizin und die Zeitschrift für medizinische Ethik gleichermaßen Institutionen der Medizinethik in Deutschland darstellten.[17] Doch erst 2015 wurde Arzt und Christ in eine zutreffendere Beziehung zu Ethik in der Medizin gesetzt: Letztgenannte wurde nun als „eine erste Konkurrenz“ bezeichnet. Und weiterhin wurde klargestellt, dass bereits bis zum Jahr der Umbenennung von Arzt und Christ „nahezu das gesamte Spektrum dessen, was auch heute unter Bio- oder Medizinethik zusammengefasst wird“, behandelt wurde.[18]

In einer Publikation von 2022 wird von einem früheren Unsichtbarmachen von Arzt und Christ gesprochen: Nicht nur werde die Tatsache übersehen, dass ein deutsches Medium für Medizinethik Jahre vor den ersten US-Nachkriegspublikationen dieses Feldes erschienen sei.[19] Es werde auch verhüllt, welchen Beitrag Arzt und Christ zu den deutschen Medizinethikstudien geleistet habe.[20]

Können wir also davon ausgehen, dass es sich – unabhängig von dem skizzierten Gründungsmythos rund um Ethik in der Medizin – um eine Verdrängung der katholischen Zeitschrift Arzt und Christ aus dem Forschungsfeld der deutschen Medizinethik handelte? Wurden zudem bestimmte Aspekte der deutschen oder europäischen Biographie der Bioethik „unterschlagen“, wie es Frewer formulierte?[21]

Mit Leu lässt sich konstatieren, dass Arzt und Christ selten in der wissenschaftlichen Forschung behandelt wurde.[22] Ein solcher Eindruck verfestigt sich, wenn man die Cambridge World History of Medical Ethics von 2009/2012 zu Rate zieht. Dort heißt es speziell über die Bundesrepublik, bis in die 1980er-Jahre habe Bio- bzw. Medizinethik keine Aufmerksamkeit erhalten.[23] Nur wenn man die vielfältigen Debatten an zahlreichen Universitäten, an evangelischen und – sehr früh schon – an katholischen Akademien oder eben auch Arzt und Christ ausblendet, kann man zu einem solchen Schluss kommen.

Doch in letzter Zeit wuchs die Offenheit gegenüber der Medizinethikbewegung, die sich schon vor der US-amerikanisch beeinflussten Bioethik entwickelte und blühte, auch bei Beteiligten der 1980er-Jahre: Gisela Bockenheimer-Lucius, die langjährige koordinierende Schriftleiterin und prägende Figur der Zeitschrift Ethik in der Medizin, blickte 2022 auf die Gründungsphase zurück. Ethik in der Medizin sei „bei weitem nicht das erste Publikationsorgan, das sich mit moralischen Herausforderungen in der Medizin befasste“. Dabei bezieht sie sich vor allem auf englischsprachige Veröffentlichungen. Doch auch Vorläufer im deutschsprachigen Raum, insbesondere Arzt und Christ (und deren Weiterentwicklung zur heutigen Zeitschrift für medizinische Ethik), kommen bei ihr zur Sprache. Sie versäumt es zudem nicht, auch die Beilage Beiträge zur Ethik in der Medizin zu erwähnen, die ab 1981 das Ärzteblatt Baden-Württemberg ergänzte. Gleichzeitig kritisiert die Autorin die „fehlende Offenheit für die interdisziplinäre, interprofessionelle Bioethik-Debatte“ dieser älteren Publikationen.[24] Und auch Frewer verweist auf einen weiteren Vorläufer deutschsprachiger Zeitschriften: Die Zeitschrift Ethik. Sexual- und Gesellschafts-Ethik erschien 1926 bis 1938. Träger war der Ärztebund für Sexual- und Gesellschaftsethik.[25]

 

Resümee

Zurück zum Anfang und damit zum Mythos um die Inexistenz medizinethischer Zeitschriften im deutschsprachigen Raum bis in die 1980er-Jahre: Klar ist, dass das von evangelischer Seite vorangetriebene Engagement, das schließlich während der erwähnten Tagung in Loccum 1985 dazu führte, dass der „Funke zündete“,[26] ein wichtiger Faktor auf dem Weg zu einem professionalisierten Umgang mit der Medizinethik und zu einem vielfältigen Publikationswesen in Deutschland ist. Jedoch freilich nicht allein. Der Blick über den Tellerrand, auf „alternative Optionen“,[27] kam zu kurz. Im Fall der Geschichte medizinethischer Zeitschriften im deutschsprachigen Raum hielten sich Narrative, die erst später korrigiert wurden.

 


[1] Assmann, Jan, Frühe Formen politischer Mythomotorik – Fundierende, kontrapräsentische und revolutionäre Mythen, in: Harth, Dietrich, Assmann, Jan (Hrsg.), Revolution und Mythos, Frankfurt am Main: Fischer, 1992, S. 39-61, hier S. 39.
[2] Gehrke, Hans-Joachim, Geschichtsbilder und Gründungsmythen – Vorwort, in: Ders. (Hrsg.), Geschichtsbilder und Gründungsmythen, Würzburg: Ergon, 2001, S. 9-20, hier S. 18.
[3] Vgl. Wiesemann, Claudia, 25 Jahre Akademie für Ethik in der Medizin, in: Ethik in der Medizin 23 (2011), S. 175-176.
[4] Vgl. Pfetsch, Frank, Zloczower, Avraham, Innovation und Widerstände in der Wissenschaft, Düsseldorf: Bertelsmann Universitätsverlag, 1973, S. 26f.
[5] Schlaudraff, Udo, ‚Nun gründen wir mal‘ – Zur Vor- und Frühgeschichte der Akademie für Ethik in der Medizin, in: Ethik in der Medizin 18 (2006), S. 294-302, hier S. 295.
[6] Schlaudraff, Udo, Wie läßt sich Ethik organisieren?, in: Ders. (Hrsg.), Ethik in der Medizin, Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 13. bis 15. Dezember 1985, Heidelberg u.a., 1987, S. 1-3, hier S. 3.
[7] Schlaudraff, Udo (2006), a.a.O., S. 295.
[8] Siehe Leu, Martin, Medizinethik im Spiegel der Zeitschrift „Arzt und Christ“ – Zur Frühgeschichte der Institutionalisierung der Medizinethik in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Dissertation, Göttingen (2016), S. 30.
[9] Selbstbeschreibung, siehe https://brill.com/view/journals/zfme/zfme-overview.xml, zuletzt abgerufen am 25.02.2026.
[10] Selbstbeschreibung, siehe https://link.springer.com/journal/481, zuletzt abgerufen am 25.02.2026.
[11] Piechowiak, Helmut, von Manz, Hans Georg, Ärztliche Ethik aus christlicher Sicht – Fragestellungen und Aktivitäten im deutschsprachigen Raum und weltweit unter besonderer Berücksichtigung des Beitrages von ‚Arzt und Christ‘“, in: Arzt und Christ 26 (1980), S. 215-227, hier S. 219, 227.
[12] Siehe Leu (2016), a.a.O., S. 161-261, hier insbesondere S. 165-169.
[13] „Mit dem 1. Heft des 39. Jahrganges erscheint diese Zeitschrift unter neuem Titel. Als »Zeitschrift für medizinische Ethik« (ZME) steht sie in der Kontinuität von »Arzt und Christ – Vierteljahresschrift für medizinisch-ethische Grundsatzfragen« – ein Titel, den sie – als erste Zeitschrift für diesen Bereich der angewandten Ethik im europäischen Raum – […] trug.“ Es bleibe „auch künftig das Ziel, in die immer komplexer werdende medizinisch-ethische Diskussion […] auch den Beitrag der christlichen Ethik einzubringen, zumal gerade sie es war, die sich mit diesen Fragen als erste systematisch beschäftigte.“ (ZfmE 39 (1993), S. 2).
[14] Vgl. AEM-Archiv Göttingen, Ordner 1986-88, Teilnehmerliste des Arbeitsgesprächs Ethik in der Medizin am 5./6. Dez. 1986 in Göttingen; Protokoll der Tagung des Arbeitskreises zur Gründung einer ‚Akademie für Ethik in der Medizin‘ (AEM) am 5.-6.12.1986 [sic!]; Schreiben Wolfgang Müller-Hartburg an Hans-Bernhard Würmeling, Gründungspräsident der AEM, 28.01.1987.
[15] Jansen, Ludger, Die Wahrheit der Geschichte und die Tugenden des Historikers, in: Zeitschrift für philosophische Forschung 62 (2008), S. 471-491, hier S. 489.
[16] Dazu Welzer, Harald, Das Interview als Artefakt – Zur Kritik der Zeitzeugenforschung, in: BIOS 32 (2019), S. 284-296, hier S. 284, 293.
[17] Vgl. Reiter-Theil, Stella, Antworten auf Wandel: Das Problem des Paradigmenwechsels in der Medizinethik. Überlegungen aus deutscher Sicht, in: Tröhler, Ulrich, Reiter-Theil, Stella (Hrsg.), Ethik und Medizin 1947-1997 – Was leistet die Kodifizierung von Ethik?, Göttingen: Wallstein, 1997, S. 343-359, hier S. 357.
[18] Leu, Martin, Wiesemann, Claudia, Die Professionalisierung der Medizinethik in Deutschland nach 1945: Zur Frühgeschichte der Zeitschrift Arzt und Christ, in: Zeitschrift für medizinische Ethik 61 (2015), S. 283-301, hier S. 288 und 298.
[19] Delkeskamp-Hayes, Corinna, Introduction, in: Dies. (Hrsg.), From Physicians‘ Professional Ethos towards Medical Ethics and Bioethics – A German Perspective on Historical Experiences and Lasting Commitments, Cham: Springer Nature Switzerland, 2022, S. 1-84, hier S. 2.
[20] “[B]est-kept secrets in the later bioethical mainstream”, ebd., S. 43.
[21] Frewer, Andreas, Zur Geschichte der Bioethik im 20. Jahrhundert: Entwicklungen – Fragestellungen – Institutionen, in: Eissa, Tina-Louise, Sorgner, Stefan Lorenz (Hrsg.), Geschichte der Bioethik – Eine Einführung, Paderborn: mentis, 2011, S. 415-437, hier S. 416.
[22] Leu, Martin (2016), a.a.O., S. 9.
[23] Vgl. Mori, Maurizio, The Discourses of Bioethics in Western Europe, in: Baker, Robert et al. (Hrsg.), Cambridge World History of Medical Ethics, Cambridge: Cambridge University Press, 2009 (Cambridge Histories Online 2012), S. 490-494, hier S. 492.
[24] Bockenheimer-Lucius, Gisela, Die Zeitschrift „Ethik in der Medizin“ – Erinnerungen an die Gründungsphase, in: Frewer, Andreas (Hrsg.), Gründerzeit der Medizinethik – Hans-Bernhard Würmeling und die Fachentwicklung ins 21. Jahrhundert, Stuttgart: Franz-Steiner-Verlag, 2022, S. 87-111, hier S. 88, 90.
[25] Siehe Frewer, Andreas, Die Gründung von Zeitschriften und Fachbuchreihen zur Medizinethik im 20. und 21. Jahrhundert, in: Ders. (Hrsg.), Gründerzeit der Medizinethik – Hans-Bernhard Würmeling und die Fachentwicklung ins 21. Jahrhundert, Stuttgart: Franz-Steiner-Verlag, 2022, S. 301-304.
[26] AEM (Hrsg.), 25 Jahre Akademie für Ethik in der Medizin e.V., Göttingen, 2011, S. 9.
[27] Siehe oben: Assmann, Jan (1992), a.a.O., S. 39.

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Zitation

Felix Sommer, „…gibt es im deutschsprachigen Raum nicht“. Über ein Narrativ von der Inexistenz medizinethischer Zeitschriften, in: zeitgeschichte|online, , URL: https://zeitgeschichte-online.de/themen/gibt-es-im-deutschsprachigen-raum-nicht